Handwerkskunst seit Generationen

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"Mit Sicherheit war es die ureigenste Form einer freien Marktwirtschaft, die meinen Großvater David Lang 1896 ermunterte, sich selbständig zu machen. Grundlage hierfür waren die Zeugnisse seiner Meister, die ihm Fleiß, Ehrlichkeit und eine gute Arbeit bescheinigten. Eigenschaften, die mit der ihm nachgesagten Sparsamkeit Anerkennung fanden und honoriert wurden."
(Hermann Lang, Auszug aus der Rede zum 100. Firmenjubiläum)

Ein Blick zurück ...

1875 David Lang beginnt bei Pflästerermeister Weißbrot in Waiblingen seine Lehre. In diesen Zeiten war es etwas besonderes und ein Zeichen für Wohlstand, sich gepflasterte Wege zu leisten - das galt für Staat, Stadt und noch mehr für den einzelnen Bürger.
Er lernte Ludwigsburg während seiner Militärzeit kennen und auch die Chancen, die dieses schwäbische Potsdam einem fleißigen Pflästerer bot.
1890 David Lang zieht mit seiner jungen Familie nach Ludwigsburg  
1896 Mit Sicherheit war es die ureigenste Form einer freien Marktwirtschaft, die David Lang 1896 ermuntert, sich selbständig zu machen. Grundlage hierfür sind die Zeugnisse seiner Meister, die ihm Fleiß, Ehrlichkeit und eine gute Arbeit bescheinigten. Eigenschaften, die mit der ihm nachgesagten Sparsamkeit Anerkennung finden und honoriert werden.

Aus zwei in der Folgezeit erworbenen Steinbrüchen gewinnt er hauptsächlich Pflastersteine, deren Rohlinge, im Winter zugerichtet, ihn und seine Mitarbeiter in dieser widrigen Jahreszeit in Arbeit und Brot setzte.

Bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges war es mit Sicherheit ein guter Geschäftsverlauf, der es ihm ermöglichte, eigenen Hausbesitz zu erwerben und seine zwei ältesten Söhne studieren zu lassen. Für das junge Unternehmen gaben die Schlossanlagen und somit das königliche Bezirksbauamt immer wieder lohnende Arbeit und sicheres Geld.

1904 Geburt von Arthur Lang, als jüngstes von 5 Kindern.  
1914 Kurz vor Kriegsbeginn erwirbt David Lang das Haus Wilhelmstraße 25.  
1918 Als der für die Fortführung des Geschäfts vorgesehene Sohn Hugo in den letzten Kriegstagen fällt, muss der jüngste Sohn Arthur seine begonnene Schlosserlehre abbrechen und das Pflasterhandwerk erlernen.
1920-1930

Nachkriegszeit mit Not und späterer Inflation ließen bis Ende der zwanziger Jahre keinen umwälzenden Fortschritt zu. Danach begann mit der Einführung und Verbreitung des Kleinpflasters eine Blütezeit des Handwerks, und viele Straßen, Industriehöfe und vor allem Kasernenanlagen wurden damit befestigt.

1933 Arthur Lang übernimmt das Geschäft am 1. April und viele Baustellen liegen auch auf den so genannten „Straßen des Führers“. Vielversprechend lautet die damalige Parole: „Weg mit dem ausländischen Asphalt – baut deutsche Natursteinstraßen“.

Aber die nicht aufzuhaltende Industrialisierung und Mobilisierung verlangt nach einfacheren und wirtschaftlicheren Bauweisen. Mit dem Erwerb von Walzen und Teermaschinen wird dieser Forderung Rechnung getragen und nur der Beginn des 2. Weltkrieges setzte dieser Entwicklung wieder ein frühes Ende.

1935 Geburt von Hermann Lang, als zweites von vier Kindern.
1939- 1948 Arthur Lang im Militärdienst und nach dem Krieg in Kriegsgefangenschaft.

Als Arthur Lang erst 3 Jahre nach Ende des Krieges aus der Gefangenschaft heimkehrt, waren Maschinen und Betriebseinrichtungen den Kriegswirren zum Opfer gefallen und nicht mehr auffindbar.

 
1948 So war der Neubeginn schwer, doch kann Arthur Lang durch seinen bevorzugten, handwerklichen Stil bald wieder alte Kundschaft gewinnen. Es spricht sich schnell herum, der „Pflästerer Lang wäre wieder da“.

In dieser Zeit ist es sicher nicht der Berufswunsch seines Sohnes Hermann Lang, eine Pflasterlehre zu beginnen. Als 13-jähriger tritt er in die Lehre ein und erklimmt die handwerkliche Leiter in klassischer Vorgabe. Diese Unterordnung in eine heute nicht mehr vorstellbare traditionelle Pflicht gibt Hermann Lang aber auch die Möglichkeit, dieses Handwerk von der Picke auf zu erlernen.

Verstärkt wendet man sich in den folgenden Jahren wieder dem Schwarzstraßenbau zu, zumal das Pflastern auszusterben droht.

1960 Hermann Lang tritt verantwortlich in die Geschäftsführung ein. In der Folgezeit hat die Firma ein großes Betätigungsfeld im Sportplatz- und Landschaftsbau.  
1986 Gründung der Garten- und Landschaftsbau Lang GmbH als selbständiger Tochterfirma.  
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